Die Gebirgsregion um Monte Amiata entwickelte sich vor über 180.000 Jahren durch zahlreiche Vulkanausbrüche. Dieses Gebiet erstreckt sich von der Provinz Siena bis nach Grosseto mit den Bergen Labro (1.152 m), Buceto (1.152 m), Civitella (1.107 m) und Poggio dello Zoccolino (1.035 m).
Ausgedehnte Kastanien- und Buchenwälder, mittelalterliche Städtchen und Burgen prägen das Bild dieser sagenhaft schönen Landschaft. Eine gut ausgebaute Straße führt zum Gipfel, im Winter ein beliebtes Skigebiet.
Freizeit- und Sportmöglichkeiten
In dieser abwechslungsreichen Region der Toskana lassen sich viele verschiedene Aktivitäten unternehmen. So kann zum Beispiel der sportbegeisterte Toskana-Urlauber interessante Radtouren in Angriff nehmen oder auch ausgedehnte Wanderungen in herrlicher Natur. Die gekennzeichneten Wege des "Amiata Trekking" erschließen die einzelnen Zonen sehr gut - auf insgesamt 28 km wandert man zwischen 1050 und 1250 m Höhe. In einem der zahlreichen Reiterhöfe oder Agriturismo-Betriebe können Reitstunden genommen werden. Sie finden hier ebenso viele schön gelegene Thermalbäder, in denen man wunderbar relaxen kann oder auch Badeseen, in denen Sie Ihre sportlichen "Runden" drehen können. Und während des Winters reizt diese Region zum Skifahren und Rodeln.
Darüberhinaus werden von diversen Weinggütern oder Agriturismo - Betrieben Weinverkostungen oder auch Olivenoelverkostungen angeboten - nicht zu vergessen sind die angebotenen Kochkurse, um die Feinheiten und Geheimnisse der toskanischen Küche genau kennenlernen zu können.
Auch eine Rundfahrt um den Berg mit dem Auto durch die mittelalterlich geprägten Städtchen belohnt mit wundervollen Ausblicken weit in die toskanische Landschaft hinein. Die schönsten Orte sind Abbadia San Salvatore, Santa Fiora, Arcidosso und Castel del Piano.
Ein besonderer Tipp für kulturell Interessierte
Der Skulpturenpark "Giardino di Daniel Spoerri" in Seggiano am Monta Amiata: Eher verträumte Skulpturen voller Zauber setzte Spoerri gemeinsam mit befreundeten Künstlern in dem weitläufigen Park seines Anwesens. Man muss wandern, schauen, innehalten, den Windgeräuschen in den Kunstobjekten zuhören, um die ganz eigentümliche Stimmung deses 16 ha umfassenden Park aufzunehmen. Ein Lokal lädt vor Ort zum Imbiss nach dem Spaziergang |