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Die Etruskische Küste
Etruskische KüsteAn dem Küstenabschnitt der Etruskischen Küste "Costa degli Etruschi" wechseln sich das Grün der Macchia und die vielen Blautöne des Meeres einander ab. Er ist ein beliebtes Ziel für alle, die einfach Erholung beim Badeurlaub suchen oder auch für begeisterte Angler, Wanderer, Sportler und Reisende, die eine Quelle für ihre künstlerische Inspiration suchen.  Die Costa degli Etruschi erstreckt sich über eine Länge von 70 km zwischen Livorno und Piombino. Es werden Ihnen dort vielseitige Szenarien geboten - von Naturschutzgebieten zu mittelalterlichen Dörfern, von Pinienhainen an der Küste zu einem Meeresraum voller Artenvielfalt.
Meer bei calafuriaBeginnen wir die Reise entlang der Etruskischen Küste in Livorno, einer Stadt mit tiefen multikulturellen Wurzeln, in der die Einwanderer bereits zwei Jahrhunderte vor der Französischen Revolution die gleichen Rechte hatten wie die Einheimischen. In Castiglioncello hat der Tourismus eine sehr alte Tradition, deren Wurzeln bis zur Malerschule der Macchiaioli zurückreichen. Castagneto Carducci und die Zypressenallee von Bolgheri erinnern an Giosè Carducci, den größten italienischen Dichter am Anfang des 20. Jh. und Nobelpreisträger des Jahres 1906. Campiglia Marittima und Populonia sind als Stätten der Metallbearbeitung bekannt geworden (die Kultur der Mineralgewinnung und -verarbeitung beginnt mit den Etruskern.). Cecina, Vada und San Vincenzo sind sehr bekannte und beliebte Badeorte.

In unserem umfangreichen Angebot an Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Landgütern und Hotels finden Sie die Orte Campiglia Marittima, San Vincenzo, Cecina bzw. Bibbona und Sassetta wieder. Nun noch einige hilfreiche Informationen für Interessierte, welche diesen wunderschönen und vielfältigen Küstenabschnitt der Toskana bisher noch nicht entdeckt haben, sich aber gerne auf den Weg dorhin begeben möchten:

Strände für alle
Der ca. 70 km lange Küstenstreifen besitzt ein breites Angebot, auch an öffentlichen, Stränden mit Badeaufsicht und der Möglichkeit, Strandausrüstungen auszuleihen und von den sanitären Einrichtungen Gebrauch zu machen.

Livorno
Die hauptsächlich felsige Küste zwischen Livorno und Quercianella wird durch einige Kiesstrände unterbrochen.
Von Norden beginnend verwandelt sich die Strandpromenade von Livorno schrittweise in eine rauhe Küste, rot wie Granit.

Rosignano Marittimo
Castiglioncello bietet eine spektakuläre Küste mit Felsen, Sand- und Kiesstränden, während sich von Rosignano Solvay bis nach Vada über 10 km ein heller Strand erstreckt, der an einigen Punkten weiß und sehr feinsandig ist.

Cecina, Bibbona, Castagneto Carducci, San Vincenzo
GOLFO DI BARATTI StrandVon der Mündung des Flusses Cecina bis zum Golf von Baratti folgen 35 km Strand, von denen 27 km frei zugänglich sind, mit angrenzenden Pinienwäldern.
Die Seebäder von Bibbona und Castagneto Carducci-Donoratico bilden das Tor zum sicherlich intaktesten Küstenstreifen. Das den Pinienwäldern vorgelagerte Dünensystem verleiht den Stränden, die auch im Hochsommer viele öffentliche Zugänge haben, einen zusätzlichen Reiz. Diese Strände sind weitläufig und gut ausgestattet. Im Gegensatz zu den übrigen Orten dieses Küstenstreifens liegt San Vincenzo nur wenige Schritte von den Wellen entfernt. Selbst im stets belebten Dorfzentrum kann man die Meeresluft direkt einatmen. Neben dem Strand gibt es einen kleinen touristischen Hafen und somit auch die Gelegenheit, mit dem Schiff aufs offene Meer zu gelangen.

Piombino
Hafen von Piombino Vom bezaubernden Golf von Baratti ausgehend verläuft der größtenteils öffentliche Strand auf Gemeindegebiet über eine Strecke von 22 km, und wird nur durch das Felsenprofil des Vorgebirges von Piombino unterbrochen.
Piombino ist ein mittelalterlicher Ort, der sich an der wunderschönen Piazzale Bovio dem Meer öffnet. Im Zentrum entdeckt man eine befestigte Kleinstadt, bei dessen Entstehung Leonardo da Vinci mitgewirkt hat. Der kleine Hafen trägt zur lebendigen Beziehung zum Meer bei.
Auf dem Vorgebirge von Piombino kann man die Mittelmeerluft einatmen während man auf greifbaren Zeugnissen der etruskischen Küste wandert. Der Felsen von Populonia ist ein sehr eindrucksvoller Aussichtspunkt mit einer Rundumsicht von den toskanischen Inseln bis zu den Orten im Binnenland. Populonia entstand in der Mitte des 15. Jh. zur Verteidigung gegen die Piratenüberfälle, und ist noch heute umgeben von starken Mauern.

Naturschutzgebiete
An der Etruskischen Küste wechseln sich leicht zugängliche Strände mit Naturschutzgebieten ab. Dort ist notwendigerweise die Besucherzahl etwas eingeschränkt. Die Naturreserve der Tomboli in Cecina und der Naturpark von Rimigliano erlauben eine direkte Beobachtung der charakteristischen Umwelt dieses Küstenstrichs. Der Park von Rimigliano erstreckt sich zwischen San Vincenzo und dem Golf von Baratti; ein breiter Weg schlängelt sich parallel zur Küste zwischen Steineichen und Pinien. Der Wanderweg ist ca. 4 km lang.

Bei der Oase von Bolgheri handelt es sich um ein 600 Hektar großes Paradies für Vögel.

Im südlichsten Teil der Etruskischen Küste, zwischen Mozza und der Mündung des Flusses Cornia befindet sich ein weiterer Küstenstreifen mit wildem Charakter - der Parco della Sterpaia. Dort bewegt man sich an der Rückseite des Dünengürtels entlang der Küste. Die Vegetation hat dort ideale Bedingungen für eine spontane Entwicklung gefunden.
 


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