Der Küstenstreifen der südlichen Toskana erstreckt sich von Follonica über Castiglione della Pescaia bis hin zum Monte Argentario und schließt auch die kleinen Inseln Giglio und Giannutri ein. An der Küste des tyrrhenischen Meeres mit seinem tiefblauen und klarem Wasser wechseln sich lange feinsandige Strände mit steilen Felsen ab. Die Südküste der Toskana eignet sich aufgrund ihrer landschaftlichen Vielfältigkeit und ihrer großen Gastfreundlichkeit ebenso für einen Familienurlaub, in dem die Kinder sich am Strand tummeln können wie für einen romantischen Urlaub zu Zweit in einer der zahlreichen pittoresken und verträumten ursprünglichen Ortschaften. Ganz besoners erwähnenswert ist hier der schönste Badeort der Maremma: Castiglione della Pescaia.
Besonders hervorzuheben in der südlichen Region der Toskana ist die Maremma.
Der Reiz dieser Landschaft liegt im Kontrast der weiten Ebene zu den Hügeln des Hinterlandes. Die Maremma konnte sich bis heute ihre Ursprünglichkeit bewahren. Faszinierend ist das Zusammenwirken von Überresten antiker Kulturen, lebendigem Volksbrauchtum und einer üppigen Natur, die in Naturschutzgebieten weitestgehend erhalten werden konnte. Hinzu gesellt sich natürlich die gute traditionelle Küche mit einer erlesenen Weinauswahl. Das Landschaftsbild wird von kleinen Buchten, feinen Sandstränden mit felsigen Abschnitten, üppigen Pinienwäldern, malerischen und geschichtsträchtigen Orten sowie imposanten Burg- und Festungsanlagen des Mittelalters geprägt. Der Name Maremma (von marittima - am Meer) bezeichnete nach dem Verfall der etruskischen Entwässerungsanlagen bis ins 19. Jahrhundert hinein durch Malaria und Piratenüberfälle gebeuteltes Sumpf- und Hügelgebiet im Südwesten der Toskana. Heute ist das Sumpfland natürlich trockengelegt und die fruchtbaren Ebenen liefern Gerste, Mais, Wein und Obst. Darüber hinaus werden - wie schon in der Antike - die reichen Bodenschätze der Region abgebaut, wie z.B. Eisenpyrit, Mangan und Quecksilber. Rinder werden in der Maremma noch immer gezüchtet, die Qualität ihrer Steaks kann sich mit der argentinischen messen. Die Aufwertung der Landschaft, verbunden mit dem besonders milden Klima und der Gastfreundlichkeit der Gegend hat zu einer rasch anwachsenden wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung geführt. Die einzigartige Flora und Fauna der Maremma, für die es auch Führungen gibt, lernt man am besten in einem der drei Naturschutzgebiete kennen, nämlich im Parco Naturale dell'Uccellina in Albarese, im Rifugio Faunistico Lago di Burano sowie im Rifugio Faunistico Laguni di Orbetello. Idealer Ausgangspunkt für Exkursionen in die faszinierende Landschaft der Maremma sowie für erholsame Strandurlaube ist die bezaubernde Hafenstadt Castiglione della Pescaia. Unser dortiges umfangreiches Angebot an Ferienhäusern, Ferienwohnungen und Hotels wird Sie mit Sicherheit ansprechen. Das Gebiet der Gemeinde von Castiglione della Pescaia liegt in der Alta Maremma um Grosseto herum. Es umfaßt die Ortschaften Buriano, Tirli, Vetulonia und den Yachthafen Punta Ala. Insgesamt stellt dies ein Gebiet von ca. 210 km2 mit einer Bevölkerungszahl von 7.491 Einwohnern dar. Mit dem antiken Stadtteil, der den Hafen beherrscht, erhebt sich Castiglione della Pescaia über der Mündung des Flusses Bruna. Ein Blick über die Küste lässt herrliche Sandstrände, Dünen und endlose Pninienhaine erfassen. Im Hinterland liegt das Feuchtgebiet der Diaccia Botrona: 1.000 ha Schilf und Brack mit mehreren Hundert Arten von Wasservögeln und mittendrin die Casa Rossa , heute ein multimediales Museum und idealer Beobachtungspunkt von Flora und Fauna. 5 Jahre in Folge erhielt Castiglione della Pescaia die Auszeichnung Bandiera Blu d'Europa, die "fünf Segel" von Legambiente und Touring Club für Wasserqualität, Einrichtungen, Dienstleistungen und Umwelt im Allgemeinen. Hier noch einige spezielle Infos über Castiglione della Pescaia: Außerhalb Italiens ist dieser perfekte Urlaubsort in der südlichen Toskana - der Maremma - geradezu unbekannt. Umso mehr schätzen ihn die Italiener selber. Freuen wir uns über das italienische Flair.
Abends treffen sich die Italiener unterhalb der Burganlage in der Altstadt mit seinen mittelalterlichen Häusern und zahlreichen Restaurants, Bars und Eisdielen zum Flanieren. Dem Publikum entsprechend findet man gut geführte (Mode-)Geschäfte, die man ohne weiters auch in italienischen Großstädten finden könnte. Von einfachen Touristenläden ist nicht viel zu sehen. Man freut sich mittags schon auf den Abend. Gleichgültig, ob man erlesen oder nur preiswert eine Pizza essen möchte oder nur einen Abendspaziergang macht.
Besonders erfreulich ist, dass Castiglione della Pescaia in der gesamten Innenstadt autofrei ist. Zahlreise Parkplätze sind vorhanden. Aber auch die Via Roma, die Strandstraße, die unmittelbar an dem wunderschönen Sandstrand vorbei in die Altstadt führt, ist für Autos gesperrt.
Radfahrer, Inlineskater, Eltern mit Kindern, die auf dem Weg zum gut angelegten Spielplatz sind - alle sind hier friedlich vereint, um Strand, Mond - ja einfach, um das Leben zu genießen. Natürlich fehlen auch hier nicht die Pizza, die Bar oder die Eisdiele.
Die Jugend trifft sich hier und am Strand wird am frühen Abend auch schon einmal getanzt. Discos findet man ansonsten außerhalb des Ortes, so dass keiner hierdurch gestört werden könnte.
Gern spaziert man auch am alten Fischerei- und Yachthafen entlang, der sich in der Mündung des kleinen Flusses Bruna befindet. Ausflüge aufs Meer bis nach Elba und Giglia werden angeboten. Weil von hier nachts noch immer die Fischer aufs Meer fahren, gibt es am Hafen auch immer preiswert frischen Fisch zu kaufen.
Was natürlich den Badeurlaub an sich ausmacht, ist der Strand. Castiglione della Pescaia liegt an einer ca 20 km langen Sandbucht. Der Strand ist hell und fein. Das Wasser ist von ausgezeichneter Qualität. Das Meer fällt sanft ab, sodass selbst Kleinkinder bedenkenlos am Strand spielen können. Die Jugend spielt im niedrigen Wasser gern Volleyball (Netze sind vorhanden). Der besondere Reiz für Wassersportler ist die Möglichkeit zum Wellenreiten - sonst im Mittelmeer kaum möglich. Surf-Bretter können vor Ort gemietet werden.
Natürlich sind Bagnos in ausreichender Zahl vorhanden. Es gibt aber auch genügend freie Standabschnitte. Besonders in südlicher Richtung wird es am Strand immer einsamer, da sich hier zwischen Straße und Strand nur eine schmaler Pinienhain und eine Dünenlandschaft befinden. Da Parkplätze vorhanden sind, werden diese Strandabschnitte auch gern von Gästen besucht, die im Hinterland wohnen.
Vier Jahre in Folge (Stand 2004) ist Castiglione della Pescaia für seine touristischen Bemühungen und Leistungen ausgezeichnet worden: die Bandiera Blu d Europa, die 5 Segel von Legambiente und Touring Club für Wasserqualität, Einrichtungen, Dienstleistungen und Umwelt im Allgemeinen, sowie einen Sonderpreis der Wochenzeitschrift Oggi, bei dem 40 Qualitätsstandards bewertet werden. Auf der Rangliste des Innenministeriums für Gemeinden mit fünf- bis zehntausend Einwohnern und deren Ausgaben für die Instandhaltung des Territoriums liegt Castiglione della Pescaia mit 817 Euro pro Einwohner auf Platz fünf.
Das Hinterland von Castiglione della Pescaia mit den Ortschaften Buriano und Tirli, und natürlich Vetulonia, dem antiken Vetluna des etruskischen Zwölfstädtebundes, ist reich an einem Mischung aus Geschichte, Sagenkränzen und Legenden. In den Totenstädten der Etrusker kamen Gegenstände einer raffinierten, fortgeschrittenen Hochkultur ans Licht. Die mittelalterlichen Burgen von Buriano und Tirli sind auch heute durch ihre Höhenlage besonders im Sommer angenehme Rückzugspunkte auf der Suche nach Kühle, frischem Grün und herrlicher Aussicht.
Anders Punta Ala, Heimathafen von Luna Rossa beim Americas Cup 2000. Der Golfclub und ein Yachthafen mit 900 Liegeplätzen sind obligatorisches Ziel der internationalen Vip Society. Italo Baldo startete von hier in den 30er Jahren zu seinen Flügen über den Atlantik.
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